Gruppe Berezowska

Unsere Forschungstätigkeit umfasst die morphologische und molekulare Charakterisierung von Lungenkarzinomen und deren Metastasen, mit besonderem Interesse an Hirnmetastasen. Zum einen beschäftigen wir uns mit immunonkologischen Fragestellungen wie z.B. der PD-L1 Expression. Zum anderen  untersuchen wir die Rolle der Autophagie im Gewebe, z.B. nach neoadjuvanter Therapie und bei der Resistenzenzentwicklung auf zielgerichtete Therapien. Hier interessieren uns insbesondere die EML4-ALK positiven Lungenkarzinome. Wir arbeiten interdisziplinär, mit Fokus auf translationalen Fragestellungen. In Zusammenarbeit mit unseren Kollaborationspartnern beteiligen wir uns zudem an Projekten der Grundlagenforschung.

Aktuelle Forschungsprojekte

Autophagie in Lungenkarzinomen

Gruppe Berezowska Lungenkrebs ist weltweit der am häufigsten zum Tod führende Tumor. Eine Modulation der Autophagie – eines zellulären Stress- und Homeostase-Mechanismus – könnte einen Weg darstellen, die Resistenzentwicklung durch Adaptation der Tumorzellen zu durchbrechen. Daher erforschen wir die Rolle der Autophagie – eines medikamentös modulierbaren Mechanismus – in Lungenkrebszellen und Lungengewebe.

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Punktförmige LC3B Expression in Zellkultur (oberes Bild) und Lungengewebe (unteres Bild) repräsentiert Autophagosomen

Immunonkologische Marker in Lungenkarzinomen

Gruppe Berezowska Lungenkarzinome sprechen auf eine immuntherapeutische Blockade des PD1/PD-L1 Komplexes an, und einige PD1/PD-L1-Inhibitoren haben bereits Eingang in den klinischen Alltag erhalten, oder befinden sich in fortgeschrittener Entwicklung. Die PD-L1-Expression in Tumoren und das Immuninfiltrat werden als prädiktive Biomarker angesehen. Meist werden die Primärtumoren untersucht, wir sind aktuell an den ZNS-Metastasen und post-therapeutischen Veränderungen interessiert.

Publication (PDF, 490KB)

 

Membranäre PD-L1 Expression im Primarius der Lunge und der Hirnmetastase

Aktuelles

Posterpreis der Pathologischen Gesellschaft UK & Irland

Tereza Losmanová, für die Präsentation Ihrer Dissertationsarbeit mit dem Titel "Chaperone-mediated Autophagy Markers LAMP2A and HSC70 Are Independent Adverse Prognostic Markers in Primary Resected Squamous Cell Carcinomas of the Lung". Wir gratulieren!
12th Joint Meeting of the British Division of the International Academy of Pathology and the Pathological Society of Great Britain & Ireland - 04.07.2019, Harrogate, UK

Preis für das beste Projekt eines Medizinstudenten am Tag der Klinischen Forschung 2017

Manuel Keller hat für seine Dissertationsarbeit "Adverse prognostic value of PD-L1 expression in primary resected pulmonary squamous cell carcinomas and paired mediastinal lymph node metastases" den Preis für das beste Projekt eines Medizinstudenten erhalten.
Tag der Klinischen Forschung 2017, Department for BioMedical Research (DBMR), 31.10.17, Bern.

Young Investigator Communication Workshop Award, WCLC 2016

Manuel Keller hat den “Young Investigator Communication Workshop Award” erhalten. Auf der IASLC World Conference on Lung Cancer, 4-7.12.2016 in Wien, Österreich, hat er seine Doktorarbeit vorgestellt: “Eine hohe PD-L1 Expression ist in primär resezierten Plattenepithelkarzinomen der Lunge mit einer schlechten Prognose assoziiert”. Herzlichen Glückwunsch!

Travel Grant, ELCC 2016 European Lung Cancer Conference

Sabina Berezowska, 13.-16.04.2016, Geneva; Autophagy in early stage NSCLC – prognostic significance of the autophagy markers p62 and LC3B. Unser Interesse gilt der Erforschung der Autophagie in nicht-kleinzelligen Karzinomen der Lunge. In diesem Projekt haben wir die prognostische Rolle der Autophagie in Lungenkarzinomen nach primärer Resektion im frühen Stadium untersucht.

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